Phase 1: Engagement / Enthusiasmus
Eine Stelle, eine Aufgabe, ein Projekt wird mit viel Engagement, vielen
guten Vorsätzen und großem Idealismus begonnen.
Phase 2: Stagnation
Der hohe Einsatz wird nicht durch Erfolge, Anerkennung, Beförderung u.ä.
honoriert. Der Betroffene hinterfragt die Gründe und findet sie häufig in
seiner eigenen Person. Negative Gefühle werden nicht beachtet, Müdigkeit
wird verdrängt. Er erhöht seinen Einsatz, sein Engagement.
Phase 3: Frustration
Trotz des erhöhten Einsatzes bleiben die positiven Ergebnisse aus. Es
kommt zu Gleichgültigkeit, Ärger, Unzufriedenheit, Gereiztheit. Hinzu
kommen Gefühle, ausgenutzt oder betrogen zu werden. Es folgen oft Flucht:
in einen neuen Arbeitsplatz, eine neue Umgebung, in Drogen, Medikamente,
Alkohol.
Phase 4: Apathie /
Verzweiflung
Gefühle von Verzweiflung,
Sinnlosigkeit, Versagen und Misstrauen machen sich breit. Es kommt immer
schneller zur Erschöpfung und zu immer weit reichenderen körperlichen
Beschwerden. Hobbys werden aufgegeben, Kontakte mit Freunden und Familie
werden zunehmend als belastend und anstrengend erlebt. Eigene negative
Verhaltensweisen führen zu negativen Rückmeldungen und Reaktionen, die
eine Spirale negativer Erfahrungen in Gang setzen.
Phase 5: Burnout
Hält dieser Zustand für eine längere Zeit an, spricht man von einem
Burnout-Syndrom.